Wodurch zeichnet sich Privatsphäre-Schutz bei Threema aus?

Umfassender Privatsphäre-Schutz setzt eine solide Nachrichten-Verschlüsselung voraus, beinhaltet aber noch weit mehr. 

Möglichkeit anonymer Nutzung

Threema kann ohne Angabe personenbezogener Daten verwendet werden. Die Identifizierung erfolgt über eine anonyme, zufällig generierte Threema-ID. Die Verknüpfung einer Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse mit der eigenen Threema-ID ist optional.

Optionaler Adressbuch-Abgleich

Eine Synchronisation der Kontakte zum Auffinden von Chatpartnern ist rein optional. Wer seine Kontakte nicht übermitteln möchte, kann neue Nutzer ganz einfach durch Eingabe der Threema-ID oder durch Scannen des QR-Codes zur Kontaktliste hinzufügen.

Wer seine Kontakte synchronisiert oder seine ID verlinkt, kann sicher sein, dass Threema diese Daten nur temporär und zweckgebunden nutzt. Ihre personenbezogenen Daten werden einwegverschlüsselt übertragen und gespeichert. 

Metadaten-Sparsamkeit

Unter «Metadaten» versteht man alle bei der Kommunikation anfallenden Daten, ausser dem Nachrichteninhalt. Aus Metadaten geht z.B. hervor, wer mit wem wann kommuniziert, welches die Mitglieder einer Gruppe sind etc. Metadaten ermöglichen es, Nutzer eindeutig zu identifizieren, ihr Verhalten zu analysieren, ihre Freundeskreise und bevorzugten Standorte kennenzulernen und ihr Kommunikationsverhalten zu überwachen. Zusammengeführt mit Daten aus anderen Plattformen entsteht so ein umfassenderes Bild über eine Person, als es die reinen Nachrichteninhalte je vermitteln können. Bei vielen Messengern muss davon ausgegangen werden, dass diese Daten systematisch gesammelt und ausgewertet werden. Threema ist von Grund auf so konzipiert, dass möglichst keine Datenspur entsteht.

Der Threema-Unterschied: Worin die Privatsphäre-relevanten Unterschiede zwischen Threema und WhatsApp im Detail bestehen, können Sie dieser Gegenüberstellung entnehmen.

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