Videoanrufe stehen vor der Tür

Fotos von Personen sind der Inbegriff personenbezogener Daten. Sie dienen seit jeher dazu, Individuen zu identifizieren. Kein Personalausweis kommt ohne aus.

Videoanrufe bestehen nicht bloss aus einzelnen Fotos, sondern aus fortlaufenden Aufnahmen der Beteiligten in Echtzeit. Damit übertreffen sie die Informationsfülle und Aktualität eines einzelnen Fotos bei weitem. Nicht nur deshalb, sondern auch wegen der heute verfügbaren Gesichtserkennung ist das Missbrauchspotential, das Videoanrufe bergen, beträchtlich.

Somit verdienen Videoanrufe ganz besonders das Augenmerk auf Sicherheit und Datenschutz, welches Threema auszeichnet. Selbst wer beim Austausch von Textnachrichten fälschlicherweise glaubt, seine Privatsphäre nicht schützen zu müssen, sollte bei Videoanrufen die möglichen Gefahren erkennen und nicht bedenkenlos unsichere oder privatsphärefeindliche Dienste verwenden.

Während der vergangenen Wochen haben die Teilnehmer unseres Betapgrogramms die neue Videoanruf-Funktion einem gründlichen Praxistest unterzogen. Ab nächster Woche können alle Threema-Nutzer unbekümmert Videoanrufe führen, ohne sich um Ihre Privatsphäre Sorgen zu machen.